tlv fordert zügige Umsetzung und Übernahme
Erfurt, 02.03.2009
„Nach dem Tarifergebnis von gestern ist nun die Thüringer Landesregierung am Zuge. Neben der schnellen Umsetzung für die Tarifbeschäftigten ist die
bereits zugesagte zeit- und inhaltsgleiche Übertragung der ausgehandelten
Ergebnisse auch auf die Thüringer Beamtinnen und Beamten schnellstmöglich in das Gesetzgebungsverfahren des Thüringer Landtages einzubringen und
ebenfalls umzusetzen“ so der Chef des tlv, Rolf Busch, heute in Erfurt.
„Nur wenn die Erhöhung tatsächlich in den Händen der Tarifbeschäftigten und
Beamten ist, können die auch von den Ländervertretern bei der Begründung des Tarifergebnisses erhofften Effekte für die Ankurbelung der Binnenwirtschaft
schnell eintreten“, so Busch weiter.
„Wir werden genau hinschauen, ob die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung,
welche im übrigen bereits schon im Zusammenhang mit dem
Gesetzgebungsverfahren zum Thüringer Besoldungsneuregelungs- und
-vereinfachungsgesetz im Juni 2008 in der Landtagsdebatte von allen
Oppositionsparteien gefordert und von der regierenden CDU Fraktion
versprochen wurde, auch wirklich umgesetzt werden wird!“ so der stellv.
Landesvorsitzende und Leiter des Referates Beamtenrecht im tlv, Axel Freyer,
an die im Thüringer Landtag vertretenen Parteien.
Bereits am 19. und 20. März hat der Landtag in seiner nächsten Plenarsitzung
die Möglichkeit, Nägel mit Köpfen zu machen. Nach den Versprechungen der
Vergangenheit sollten die entsprechenden Änderungsvorschläge bereits in den
Schubladen der Parteien und Fraktionen vorliegen. „Die konkreten
Prozentzahlen kurzfristig einzufügen, sollte doch wohl nicht das Problem
sein“, so Freyer weiter.
„Wenn Frau Diezel heute in der Thüringer Allgemeinen ernsthaft meint, man
brauche dazu 3 bis 4 Monate, kann sie sich ja Amtshilfe bei den Kolleginnen
und Kollegen im Bundestag holen, welche es im Jahre 2008 innerhalb von
rekordverdächtigen 14 Tagen geschafft hatten, in drei Lesungen die
Verabschiedung der Erhöhung der Diäten der Bundestagsabgeordneten
durchzuziehen!“ rät der tlv Vizechef abschließend.
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