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„Wiederaufschwung beginnt mit Lehrerinnen und Lehrern“

 

Pressekonferenz des VBE-Bundesvorsitzenden

aus Anlass des Weltlehrertages 2010

 

 

Termin: 01.10.2010, 11 bis 12 Uhr

Ort: dbb forum berlin, Eingang Behrenstraße 23-24, 10117 Berlin

(gegenüber dem Westin Grand Hotel)

Konferenzraum 5. Etage

 

 

Mehr dazu in Kürze

 

 

Der Weltlehrertag geht auf einen Beschluss von UNESCO, ILO und Education International (EI), der Weltvereinigung der Lehrergewerkschaften, zurück und wurde am 5. Oktober 1994 erstmals begangen. In diesem Jahr, das im Zeichen der Bewältigung der Wirtschafts- und Finanzkrise steht, heißt das Motto: „Wiederaufschwung beginnt mit Lehrerinnen und Lehrern“. Gemäß der Botschaft der „Charta der Lehrer“, die am 5. Oktober 1966 von UNESCO und ILO angenommen worden war, steht im Mittelpunkt die weltweite Forderung nach qualifizierten Lehrerinnen und Lehrern für eine qualifizierte Bildung und Erziehung.

 

„Kern der Bildungsrepublik Deutschland muss sein: Staat zu machen mit starken Schulen“, betont VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann. „Dafür ist es notwendig, Bildungsfinanzen in den Haushalten als Investitionen einzustellen. Solange Ausgaben für Bildung und Erziehung als Haushaltsbelastung und nicht als Investition deklariert werden, fallen sie unter das Spardiktat der Finanzminister.“ Die Folgen seien eine Diskreditierung staatlicher Bildungsangebote und die Beschädigung des Lehrerberufs, warnt Udo Beckmann.

 

Der 5. Oktober 1966 eröffnete für die Weltlehrerbewegung ein neues Zeitalter und der VBE hat als Teil der Weltlehrerbewegung einen gehörigen Beitrag dazu geleistet. Zum ersten Mal war es damals gelungen, in einem internationalen Konsens den Status des Lehrerberufs in der Gesellschaft und die Verpflichtung der Politik zur Sicherung notwendiger Arbeits- und Lebensbedingungen für Lehrerinnen und Lehrer zu fixieren.

 

Der VBE ist eine der Gründungsorganisationen der EI und engagiert sich für die solidarische Idee der weltweiten Stärkung des Lehrerberufes. Er gehört mit zu den Initiatoren der Bremer Erklärung vom Oktober 2000 „Zu den Aufgaben von Lehrerinnen und Lehrern heute – Fachleute für das Lernen“, dem ersten gemeinsamen Papier von Kultusministerkonferenz (KMK) und den Lehrerorganisationen, sowie der ebenfalls gemeinsamen Erklärung „Fördern und Fordern – eine Herausforderung für Bildungspolitik, Eltern, Schule und Lehrkräfte“ vom 19.10.2006. Insbesondere gelang es, die Verpflichtung und Verantwortung von Bildungspolitik und Bildungsverwaltung festzuschreiben, „für Lehrerinnen und Lehrer die erforderlichen Rahmenbedingungen zu sichern“. Dass dem VBE die Unterschrift der KMK nicht ausreicht, hat der Verband bei jeder Gelegenheit deutlich gemacht.

 

 


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