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„DIE CDU BEGIBT SICH AUF DEN WEG ZU ZUKUNFTSWEISENDEN BILDUNGSREGIONEN.“

 

 

VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer begrüßt Lingener Beschlüsse:

 

 

- Hinhaltende Laufzeitverlängerungen werden der Lage nicht mehr gerecht -

 

 

„Wer Niedersachsens Menschen, Wirtschaft und die unterschiedlichen Regionen zukunftsfähig gestalten will, kommt um die Weiterentwicklung der bisherigen ungeordneten vielgliedrigen Schullandschaft nicht herum. Dieses haben Ministerpräsident David McAllister und sein Kultusminister Dr. Bernd Althusmann mit ihren überzeugenden Gedanken für größere kommunale Flexibilität und Planungssicherheit bei der Entwicklung einer Schulstruktur in den Regionen des Landes auf dem Lingener CDU-Landesparteitag bewiesen.“ Mit diesen Worten bewertete VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer den einmütig beschlossenen Leitantrag des Landesvorstandes:

 

„Damit löst sich die Volkspartei CDU aus der Umklammerung interessengeleiteter Gruppierungen und wird ihren breiten Wählerschichten und der Gleichbehandlung Jugendlicher unterschiedlicher Herkunft gerechter.“ Ziel müsse die Schaffung von Bildungsregionen unter Einbeziehung aller jetzigen Schulformen einschließlich der Gymnasien und der Berufsschulen sein. Den Eltern, der Wirtschaft und der Gesellschaft müsse vor Ort ein komplettes Bildungsangebot vorgehalten werden. Dieses sei nicht ohne ein stärkeres Engagement und die geordnete Beteiligung der kommunalen Körperschaften erreichbar.

 

Für den VBE sei wichtig, dass es angesichts der drastisch sinkenden Schülerzahlen nicht mehr um eine Laufzeitverlängerung für Haupt-, Realschulen und Gymnasien durch weitere Herabsetzung der Zügigkeit gehen könne bei gleichzeitig hohen Errichtungsvorgaben für integrierte Gesamtschulen. Die Lehrerschaft erwarte als Alternative zum 8jährigen Gymnasium qualitative innere und äußere Konzeptionen, die ein konkurrierendes Nebeneinander von G8, integrierte Gesamtschule, Haupt- und Realschule ausschließe.

 

Für den VBE sei die Weiterentwicklung der Realschule mit der Hauptschule zu einer „Niedersächsi-schen Regional- oder Oberschule“, die am Ende der Klasse 10 alle weiterführenden Abschlüsse der Se-kundarstufe I vorhält und in der Regel in Kooperation mit den jeweiligen Berufsschulen zu höherwertigen doppelqualifizierenden Abschlüssen (Fachhochschulreife, Fachabitur) oder in das duale System führt, ein anzustrebender Lösungsweg.

 

Franke-Zöllmer abschließend: „Der VBE setzt für den Herbst auf eine breite landespolitische Diskussion unter Einbeziehung aller an der schulischen Bildung beteiligten Gruppen und entsprechende schulgesetzgeberische Initiativen. Von den Landtagsparteien erhofft er die Bereitschaft zu einem ähnlichen historischen Schulkompromiss, zu dem sich die Entscheidungsträger in Bremen durchgerungen haben.“

 

 

 

 

www.vbe-nds.de


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